Gründe für eine Schönheitsoperation

Schönheitsoperationen sind längst nicht nur etwas für reiche und berühmte Personen. Denn heutzutage lassen sich Frauen und Männer aller Altersgruppen gern vom Facharzt nachhelfen, um ihre natürliche Schönheit zu betonen. Das Pro & Contra von Schönheitsoperationen habe ich im letzten Post angeschnitten. Heute geht es um ein anderes Thema und zwar: wann sind die Schönheitsoperationen wirklich berechtigt?

Rekonstruktive Chrirugie und kosmetische Chirurgie

Es wird im Bereich der plastischen Chrirurgie zwischen der rekonstruktiven und der kosmetischen Chrirurgie unterschieden. In beiden Fällen werden die jeweiligen Eingriffe in einer Schönheitsklinik durchgeführt. Vor dem Eingriff selbst, bzw. vor der Planung einer Schönheitsoperation wird dem Patient in der Regel die Frage vom Facharzt gestellt, warum dieser über eine OP nachdenkt.

Handelt es sich bei dem Eingriff um die Wiederherstellung eines ästhetischen Gesamtbildes, welches durch den Einfluss von außen verändert wurde, spricht man von rekonstruktiven Chirurgie. In diesem Fall erfolgen die Schönheitsoperationen meist nach Unfällen, Krebs-Erkrankungen oder der Patient will angeborene Schönheitsfehler oder Geburtsmale verändern, bzw. entfernen lassen.

In den Bereich der kosmetischen Chirurgie fallen alle Eingriffe, welche das Erscheinungsbild des Patienten verändern sollen, ohne dass äußere Einflüsse oder Krankheiten vorhanden sind. Zu solchen Eingriffen wird ein Patient meist bewegt, da er das Selbstbild verändern möchte.

Ist eine Schönheitsoperation berechtigt?

Wenn es sich um Eingriffe im Rahmen der rekonstruktiven Chirurgie geht, sind die meisten Menschen damit einverstanden, dass es sich um berechtigte Eingriffe handelt. Denn durch die Entfernung der Narben nach Unfällen beispielsweise, werden zugleich häufig die belastenden Erinnerungen entfernt.

Im Bereich der kosmetischen Chirurgie ist dies nicht immer der Fall. Dies liegt daran, dass viele Menschen den Einfluss der kosmetischen Eingriffe auf die Psyche unterschätzen. So werden die Patienten sehr oft belächelt oder als Schwächlinge bezeichnet. Dabei kann eine Schönheitsoperation und die damit zusammenhängende Verbesserung des Selbstbildes die Lebensqualität der Patienten sehr oft verbessern.

Egal aus welchem Grund man sich für eine Schönheitsoperation entscheidet: Die Folge sollte die Zufriedenheit mit sich selbst sein.

Die meisten Gründe für eine Schönheits-OP

Zu den meisten Gründen für eine Schönheits-OP zählen der Wunsch nach einem jugendlicheren Aussehen, die Entgegenwirkung den schlechten Genen, ein attraktiveres Aussehen, der Verlust überschüssiger Kilos, die Verminderung sichtbarer Narben oder ein besseres Wohlgefühl in der eigenen Haut.

Es ist nicht immer leicht, während des Beratungsgesprächs zu beurteilen, ob es sich dabei immer um die richtigen Gründe handelt. Entscheidet der Facharzt, dass die genannten Gründe nicht berechtigt sind, kann er die Operation ablehnen.

So kann sich ein Patient beispielsweise ein prominenteres Aussehen wünschen, welches nicht wirklich realisierbar ist. Daneben kann der Grund für die OP, dem Partner besser zu gefallen, ebenfalls vom Arzt als unzureichend bewertet werden.
Schließlich kann eine Schönheitsoperation nicht das Leben des Patienten verbessern. Doch sie kann dazu verhelfen, das Selbstbewusstsein zu stärken, wodurch der Blick auf das Leben allgemein beeinflusst werden kann. Daher wundert es nicht, dass sich die Patienten nach dem Eingriff oft wie neugeboren fühlen.

Posted on: 15/01/2018, by : admin

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